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Weltfahrt: Auf dem Paß nach Tibet – 2002 |
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Auf dem Paß nach Tibet
liegt ewiger Schnee
der sich über die Täler und Berge zieht
nur zwei schmale Streifen künden von Menschen.
Doch dann ein Dorf,
in dem die berittenen jungen Männer
ihr Können zeigen.
Einer nach dem anderen preschen sie los
und müssen in vollem Galopp den Coup vom Boden heben,
stolz aber bescheiden nehmen sie den Beifall entgegen.
Die kleinen Pferde sind
wie die Bewohner bewundernswert angepaßt
lebendig geschmückt
und von trotziger Schönheit,
dieses karge Land ist ihre Heimat.
Dem Auge fällt es schwer, sich festzuhalten
außer an den Bergkuppen,
die jeden Horizont begrenzen.
Steinhaufen bilden Wegweiser und Zeugnis von Menschen
in der Landschaft,
die wohl einen Begriff fürs Unendliche geben mag.
Der Potala Palast, Zeugnis einer Jenseits-Sehnsucht,
die am stärksten auf dem Berggipfeln zu sein scheint.
Gebete als Fahnen oder in Gebetsmühlen,
die auch Pat gedankenverloren dreht,
wie alle anderen.
Das Kloster ist wie bei uns im Mittelalter Treffpunkt
und ehrfurchheischender Gebieter.
Freddy
[Weitere Fotos]
Siehe auch: Über Nepal, Tibet und China nach Vietnam
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