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Kampf um die Papstwahl - Pfingsten 2009 |
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Italien im 12. Jahrhundert: die chaotischen Umstände im Vatikan nach dem Tod des Papstes Hadrian IV. (1159) verleiten einige Bischöfe dazu, Ansprüche auf das Papsttum zu erheben. Sie scharen Anhänger unter den wahlberechtigten Kardinälen um sich und erklären sich zum rechtmäßigen Nachfolger auf dem Thron Petri. Die Papstwahl ist nach den entstandenen Tumulten in dem Konklave unklar und keiner kann seinen Machtanspruch klar durchsetzen. Die vermeintlichen Päpste ersuchen daher jeweils einen der christlichen Ritterorden, ihnen zu helfen und versprechen diesen im Falle des Erfolges Macht, Reichtum und die Ehre Schutzmacht des heiligen Stuhls zu werden. Wir, die Ritter des Deutschen Ordens, werden alles in unserer Macht
stehende unternehmen, um den unwürdigen Bischöfen den Zugang zum Heiligen Stuhl zu versperren und dem rechtmäßigen Sachwalter Gottes auf Erden in Amt und Würde zu helfen. Dieses ist unsere heilige Aufgabe als Ritter, die dem Kreuz auch im Heiligen Land den gebührenden Raum erkämpft haben. Mit Schwert und Kreuz geführt von ritterlicher Hand in Eintracht mit Christi Willen und den hohen ritterlichen Tugenden des Deutschen Ordens werden wir auch dieses Mal Gottes Willen durchzusetzen wissen. Wie einst Papst Urban II. zu den Kreuzzügen aufrief so hören wir auch diesmal wie deutlich es zu uns spricht: "Deus lo vult!". Und wir stimmen mit unserem Wahlspruch ein: Helfen, Wehren, Heilen! dieses Mal aber müssen wir vor allem Wehren...
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