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Alle Fahrten (die online verfügbar sind) |
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2004

... und runter bis nach Afrika – Marokko Ostern 1984
Doch Menschen gibt es auch hier, vereinzelt zwar, aber es gibt sie. Mal sehen wir zwei Jungen am Rand der Piste Kamele hüten, ein anderes Mal verbringen wir den Abend und die Nacht in einem nur wenige Lehmbauten zählenden Dorf, wo wir mit den Kleinen zwischen staubiggrünen Dattelpalmen Fußball spielen, wo man uns die Kranken des Dorfes vorführt in der Hoffnung, wir könnten ihnen helfen, am Abend dann bei Couscous und Tee, von allen bestaunt, unsere Lieder singen. mehr...
Sonne, Sand und Staub – Kübelfahrt, Türkei Sommer 1986
... mit Geländewagen fernab der üblichen asphaltierten Routen die Türkei in ihrem verborgenen Ursprung zu entdecken, mit offenem Verdeck durch Wind und Sonne zu brausen. Für dieses Vorhaben haben wir zwei ausgemusterte Bundeswehr-Kübelwagen erworben und in Eigenarbeit wieder flott gemacht. Nach wochenlangen Vorbereitungen war es dann endlich soweit.
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Schlacht um die Sporkenburg – Pfingsten 1992
... Ein Blick über die Mauer zeigt die komplett aufmarschierte Heerschar des Unholdes, des nassauischen Grafen. Fahnen, Federn und Schilde tragen die Farbe dieser gelben Brut. Noch immer wirbelt der Trommler. Die Ruhe vor dem Sturm. Da teilt sich plötzlich das Herr, und der erste Ansturm auf die Burgflanke beginnt. Pausenlos fliegen Geschosse durch die Luft. Allen heftigen Attacken zum Trotze, hält die Burg samt Besatzung stand. mehr... [Fotos]
Belagerung der "Löwenburg" – Pfingsten 1992
... Bald aber standen die Reihen dicht an dicht vor der Burg, so daß der Feind nicht wußte, wie ihm geschah. Hatte er sich doch hinter den hohen Mauern der Burg stets sicher geglaubt. Beim Angriff der gräflichen Truppen aber wurde ihm seine übermütige Fehleinschätzung jäh bewußt. Noch einmal versammelte sich die Führung der Burg keck auf jenem kleinen Balkon an der Nordseite der Burg. Schnell war unsere Schleuder ausgerichtet. Der Kamp um die Burg hatte begonnen. mehr... [Fotos]
Kampf um alte Pergamente – Pfingsten 1992
... "Hinunter!" schrie das Kriegsvolk, und alles stürmte den Hang hinab. Ein osmanischer Stratege hätte sich die Haare gerauft ob dieser Kampftaktik. Doch da die anderen auch keine Ahnung hatten, gewannen wir nach vielem Hin und Her. Leider purzelte unser Anführer, Ritter Goliath von der Vogelweide, etwas unrühmlich den Berg hinab, eng verschlungen mit einem Ritter aus des Bischofs Scharen. Aber er besiegte ihn, so erzählte er jedenfalls, und das stellte seine Ehre wieder her.
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Aus dem Tagebuch eines Goldsuchers – Pfingsten 1994
Die Turmuhr schlug zehn, endlich war es soweit. Gespannt, was uns erwarten würde, brachen wir das Siegel und rissen das Kuvert auf. Es war ein Brief vom Gouverneur persönlich. Tom Hutter, so schrieb er, einer der erfahrensten Trapper des Wilden Westens, war zeit seines Lebens auf Goldsuche gewesen... mehr... [Fotos]
"Ei ja, ei ja, ann Vuglbärbaam..." – Erzgebirge 1997/1998
... Sylvester wollten wir besonders feiern und deshalb diese Nacht nicht auch wieder in einer Schule verbringen. In einem etwas sumpfigen Tal, durchwoben von Nebelschwaden, stand bald unsere Jurte. Dicke Lagen Stroh vom nahen Bauern, Holz im Überfluß und ein köstliches Essen versprachen einen schönen Abend. Ein kurzes Aufwärmen in der nahen Kneipe und ein nächtliches Singen beim benachbarten Bauern waren der Auftakt zu einer ausgelassenen und fröhlichen Feier.
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Backfisch macht Jagd auf Bakschisch – Marokko Ostern 1998
... Mit diesem Handwerkszeug ausgestattet, verließ ich Meister und Laden mein Glück zu wagen und begann, nach Beute Ausschau zu
halten. Auf der Veranda eines Cafés erspähte ich sie schließlich an einem Tisch sitzend und getreu der touristischen Maxime heimisches Gebräu schlürfend. Leisen Schrittes pirschte ich mich heran an meinen Fang. Ein gieriges Blitzen aus den Tiefen des fast mein ganzes Gesicht verhüllenden Turbans verriet meine bösen Absichten.
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Der große Coup – Pfingsten 1998
Ein toter Briefkasten im Wald enthält einen neuen Brief aus Palermo. Diesmal ist es die genaue Route und die Zeit der Transporte, die uns Giovanni übersendet; uns steht nun also nichts mehr im Weg, unseren Raubzug zu beginnen. Über kleine unauffällige Wege nähern wir uns der Straße, über die die heiße Ware transportiert werden soll. Nun heißt es, eine Strategie zu entwickeln. mehr... [Fotos]
Im Land, wo die Zitronen blühn – Kalabrien 1998
... Mitunter werden die Entführten Monate, sogar Jahre irgendwo in den Bergen des südlichsten Gebirges Kalabriens in irgendwelchen Höhlen oder Verschlägen versteckt - in den Bergen des unwegsamen und wildromantischen Aspromonte, der "Heimat" der ´Ndrangheta. ... Eine ganz kleines Abenteuer sei deshalb erlaubt. Eines, das beinahe übersehen worden wäre, hätte man sich nicht die Zeit genommen, es zu erleben. mehr... [Fotos]

Bergesnäh – Herbst 1999
... Die Berge sind wie das Meer unendlich und gewaltig in ihrer Erscheinung. Die Bergsteiger, die wir bunt am Hang aufgetupft
sehen, können den Berg nicht sehen. Sie sind viel zu nah dran, können nur bis zum nächsten Halt denken und ihre Leistung am seltenen
Ruhepunkt in der Ferne des Tals bemessen. Aber sie können den Berg nicht so erfassen wie ich jetzt.
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Besuch des Heiligen Berges – Athosfahrt Ostern 2000
... Um drei Uhr dann hallt die Glocke. Das Stundenholz tönt durchs nächtliche Kloster, immer wieder, bis zum Beginn der Messe.
Mönchsgestalten huschen wie Schatten über den Klosterhof, verschwinden in der Türe des Katholikon zum Ikonenkuß und hinein zur
Messe. Eine unwirkliche Stimmung. Dann, ganz leise, wie von ferne, kann man die Liturgie erahnen, sonor und monoton.
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Der Schatz der Franzosen – Pfingsten 2000
... Es ist Nacht. Ein kleiner Trupp leicht-gewappneter kaiserlicher Ritter eilt zwischen Nebelschwaden auf steilem Pfade. Kein Laut
ist mehr zu hören. Nur im Mondlicht ist hier und da ein vorbeihuschender Schatten zu sehen.
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Kalte Nacht am Aoos – Griechenland Sommer 2000
... Keiner von uns weiß, wo wir uns gerade befinden, an diese Stelle erinnert sich niemand. Es ist inzwischen völlig dunkel und da siehr sowieso alles anders aus, sofern man überhaupt noch etwas sieht, denn es scheint kein Mond. Wir müßten wieder ein ganzes Stück zurück und an einer ruhigen Stelle auf die andere Flußseite wechseln. Aber ob wir in der Dunkelheit dort den Weg finden werden?
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Weltfahrt
Ein Wort zum Anfang, ...
am 30. September sind Max, Pat und Freddy aus unserem Bund zu ihrer Weltfahrt aufgebrochen. Weltfahrten haben in der Geschichte des Wandervogels eine lange Tradition. Wenn auch die Gründe für das Warum, Wieso, Weshalb für jeden einzelnen andere sein mögen, so ist doch stets das Element der Selbsterfahrung, der Erkenntnis, des sich selbst Verstehen Lernens ein wichtiger und ständiger Begleiter.
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Sturmfahrt am Finnischen Meerbusen – Faladotörn Sommer 2001
... Hart am Wind jagen wir über die wütende See und von Zeit zu Zeit überrollen Brecher das gesamte Deck. ... Gerade das
war es aber, was wir gesucht hatten. Nicht das gemütliche Dahinschippern bei Sonne und einem leichten Lüftchen,
sondern die ganze Unbill der rauhen See, der Kampf mit den Wellen und dem Sturm sind es, die uns jetzt in ihren Bann ziehen.
Unter Johlen drängen die Jungen sich auf dem Achterdeck. mehr... [Fotos]
... und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel – Faladotörn Sommer 2001
Draußen auf offenem Meer, der Welt entrückt, ist das Schiff, die Falado, Mitte allen Geschehens. Ein eigener Mikrokosmos. Ob in der Enge unter Deck, wo selbst der Blick nicht das Schiff verläßt, oder oben auf Deck, wo er die von Tuch und Takelage umhüllten Masttürme absucht und anschließend in die unbeschränkte Ferne schweift. Hier wächst der Zusammenhalt der Crew. mehr... [Fotos]
Söhne der Wüste – Maghrebinische Nacht 2001
... Sitra- und Trommelklänge mischten sich mit dem Prasseln des Feuers und den unglaublichen Erzählungen der Wüstenstämme, die sie von ihren weiten Reisen mitgebracht hatten. Da gab es die Geschichte von der Teilung der siebzehn Kamele und den drei strittigen Brüdern, oder die Geschichte vom schönen mutigen Emir und seiner angebeteten Sultanstochter, die selbst im Tode noch reizend war. mehr... [Fotos]
Wüstenwanderung oder die Gnade des Wahnsinns – Marokkofahrt Ostern 2001
... Ja, wild bist du, wild vor Wut. Willst du dich nicht beugen? Sieh, wer dir gebietet. Ich bin die Sonne, einzige Gebieterin in öder Wüste hier, zu der auch bald dein Heim, dein Körper wird. Öffne dich nur, kannst´s nicht leiden? Ich will dich treiben, durstiger Sand dich ziehen. Als Flammenzunge in meinem Rachen darfst aufgehen. Dann bist Rauch, dann ich deine verzehrende Braut. Nur schweig.
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Kretische Urgewalten – Ostern 2001
... Schließlich erreichen wir den Sattel. Und wer zuvor noch dachte, der Wind wäre stark, wird hier eines Besseren belehrt. Mit voller Macht greift er nun von vorne an, und ist man nicht vorsichtig, wird man augenblicklich mehrere Meter zur Seite geblasen. Völlig schutzlos fegt er über den Rücken, der noch mindestens weitere 150 Höhenmeter zum Gipfel weiterführt. Kaum gelingt es die Augen offenzuhalten. Jeder Schritt erfordert enorme Kraft und Konzentration. mehr...
Wie ist die Welt so groß und weit... – Südtirol Sommer 2002
Der Fels ist durch den Schnee sehr glitschig und wir kommen nur langsam voran. Auch der Wind scheint heute stärker zu blasen. In einigen Situationen rutscht mir der Fuß ab und das Herz in die Hose. Das Gefühl des Abenteuers wandelt sich zu einem leichten Unbehagen. Schließlich kommen wir an einen Punkt, wo das Stahlseil plötzlich aufhört. mehr... [Fotos]

Weltfahrt: Dschungel, ein Floß und Malaria – Laos 2002
... Von einem komfortablen Krankentransport kann nicht die Rede sein. Es ist fast eine größere Tortur als zu laufen. Pat döst vor sich hin, er schwitzt mächtig. Ich fühle seine Stirn und bin erschrocken. Was ich erahne bestätigt das Fieberthermometer. Sollen wir die Malariatabletten herausholen? Wir rechnen damit, erst am Abend in Salavan und damit bei einem Arzt anzukommen. Letztendlich obliegt es Pat – ein Blick bedeutet mir die Tabletten zu holen.
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Semana Santa in Andalusien – Spanien
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Weltfahrt: Vietnam, Kambodscha, die Roten Khmer und Malaria – Mai 2002
... Hier, bei den armen Bergbewohnern ißt man Eidechsen, Insekten und die kleinen Fische aus dem nahegelegenen Fluß. Am nächsten Morgen geht es Pat nicht gut. Wir müssen zurück, bis zur Straße. Die letzten Kilometer werden für uns beide zur Qual. Pat hat hohes Fieber und ist völlig orientierungslos. Wir erreichen aber noch die Straße, halten einen Wagen an und sind am Abend in Salavan. Pat hat die Malaria erwischt. mehr...
Quartier bei Onkel Ho – Vietnam 2002
...Durch das schwindelnd hohe Blätterdach schimmern vereinzelt Sterne, überall kreischen Geckos. Welch ein gewaltiges Erlebnis! Das durchsichtige Zelt läßt uns an der großartigen Atmosphäre teilhaben, und der Schlafsack verleiht einam sogar ein gewisses Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Keine Mücke, kein Käfer, keine Schlange kann hier herein. Größere Tiere, Raubkatzen? Die sind doch gewiß alle ausgerottet?! mehr... [Fotos]
Weltfahrt: Auf dem Paß nach Tibet – 2002
Doch dann ein Dorf,
in dem die berittenen jungen Männer
ihr Können zeigen.
Einer nach dem anderen preschen sie los
und müssen in vollem Galopp den Coup vom Boden heben,
stolz aber bescheiden nehmen sie den Beifall entgegen.
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Weltfahrt: Über Nepal, Tibet und China nach Vietnam – 3. März 2002
... Wir fahren mit dem Geländewagen über für uns unglaublich erscheinde Höhen, bald schon fällt uns das Atmen schwer. Auf über 5000 Meter klettert das Fahrzeug und damit unsre Anspannung. Die Landschaft ist gleich wie der Sternenhimmel weit. So hoch war ich noch nie. Und so weit von zu Hause wie jetzt fühlte ich mich noch nie. Die Einsamkeit, die Größe, in der sich hier die Schöpfung offenbart, hat diesem alten Volk jene rührende Demut geschenkt. mehr...

Weltfahrt: Auf dem Motorrad durch Indien – Januar 2002
... Wir wollen uns in Mumbai Motorräder kaufen und mit denen durch Südindien fahren, Max aber wird zurückfliegen, ihn hat die Fahrt bis hierhin getragen, jetzt ruft ihn die Heimat, wie uns auch, doch wir haben noch nicht genug von der Fremde. mehr...
Wintertippel im Böhmerwald – Tschechien
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Diavortrag der Weltfahrer – Staufenberg 2003
Am 1. März findet ein Diavortrag der Weltfahrer in Staufenberg statt. Alle sind herzlich eingeladen.
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Die Waffen des Zeus – Pfingsten 2003
Laut klirren die Waffen im heillosen Kampfgetümmel. Zunächst hat uns die übermächtige Truppe der Athener in die Falle locken und mit wenigen Kämpfern einen kleinen versprengten Trupp vortäuschen wollen, doch haben wir ihre Taktik durchschaut und sie unsererseits in einen Hinterhalt gelockt. Nun sind Sie es, die vom Schrecken erstarrt des rasenden Angriffes der Spartaner harren und sich ihrem Schicksal ergeben. mehr... [Fotos]
Tschiree macht die See... – Falado 2003
Am Steuer stehend wird mir dann bewusst, dass es gar nicht so leicht ist bei vollen Segeln die Falado auf Kurs zu halten, so wie es am Tag bei nur leichtem Wind den Anschein hatte. Doch genau in dieser Herausforderung liegt auch die Freude, die ich nun empfinde, all diese Kräfte, die um mich herum wirken, in gewissem Maße zu lenken mehr... [Fotos]
Osterfahrt der Nibelungen – Harz 2004
"Ich habe euch gewarnt," antworte ich auf das Jammern der Pimpfe, "weil wir gestern früher Lager gemacht haben, müssen wir heute weiter laufen. Und ihr wart auch damit einverstanden." Und Sergej, der wie immer vorne weg läuft, als wäre es das natürlichste der Welt einfach zu wandern: "Warum seid ihr denn überhaupt dabei? Es zwingt euch doch niemand mit auf Fahrt zu gehen, wir gehen ja auf Fahrt und wandern, weil wir es gerne tun." mehr... [Fotos]

Mit dem VW-Bus durch Nordafrika – Sommer 2004
Seit beinahe einer woche sind wir auf marokkanischem boden und haben uns
mittlerweile an die klimatischen verhaeltnisse gewoehnt. bis 40 grad stieg
das termometer, dabei ist es schon eigenartig, dass ich mein arm beim fahren
lieber im auto lasse, da es im wagen kuehler ist. es ist eine andere hitze
als man sie aus deutschland oder den usa kennt. es ist einfach nur trocken,
trotz des gestrigen regenfalls. mehr...

Ein Jahr Zivi in Chile – 2004/2005
Unser Viertel ist wie gesagt sehr arm, doch selbst Nachts fühlt man sich
nie in Gefahr, wenn man über die einzige geteerte Gasse nach Hause
schlendert, vorbei an kleinen Obstständen, Müll, einer
Autowerkstatt, bei der die Reperaturen alle auf der Straße
stattfinden und an unzähligen Hunden und Katzen. Tagsüber stehen die
Männer an den Ecken und unterhalten sich während die Frauen in den Läden
alle möglichen Früchte anpreisen. Das Leben ist hier sehr
fliessend, sprich Hektik kommt nicht auf.
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Fahrtenabschlußtreffen auf Burg Balduinstein– Nikolaus 2004
Wie immer kommt der gesamte Bund zusammen, eine große Gemeinschaft. Am Tage ein aufregendes Geländespiel, es gilt verlorengegangene Urantransporte wiederzufinden. Am Abend die vielfältigen Beiträge und Berichte der Horten vom vergangenen Fahrtenjahr. Der Höhepunkt schließlich das Bundesfeuer, zu dem wir auch dieses mal wieder einen neuen Weinbacher in unserem Kreis begrüßen dürfen.
Und dann noch ein zweiter, völlig überraschender Höhepunkt, himmlischen Segen und göttliche Klänge bringen vier weiße Engelchen...
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Auf dem Kriegspfad – Pfingstlager 2005
Pfingsten 2005. Bundeslager des Weinbacher Wandervogel. Von Nachzüglern ist zu erfahren, daß es fast überall in Deutschland regnet, doch in der Nordheide scheint die Sonne. An einem dunklen Weiher inmitten eines großen Waldgebietes gruppieren sich die vielen Kohten. Doch das Lager ist ausgestorben, nur ein paar Ältere sind zu sehen, die musizierend oder ins Gespräch vertieft in der Nähe der Jurte im Kreis hocken. Die Horten sind schon seit dem Vormittag unterwegs, draußen im Wald beim großen Geländespiel. mehr... [Fotos]
Luftleere Höhen – Peru/Bolivien 2005
Wie immer gibt es zwei "auf Fahrt" gehen. Einmal, wenn man sich mit der Fahrtengruppe trifft, bereit ist das Heimische hinter sich zu lassen und schon ein wenig Kribbeln im Bauch hat, ob der Dinge die da kommen mögen. Das zweite Mal ist dann das endgültig Lostippeln, das aus dem Bus, Zug, oder Trampauto Aussteigen, das das erste Ortschild hinter der ersten Kurve verschwinden lassen, das Wanderwegsymbol sehen...
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Entscheidung im schottischen Hochland – Pfingsten 2006
Mutig entschlossen stehen die Krieger der MacKenzies am steilen Bergeshang und spähen in die Ferne. Der Nieselregen fällt stetig auf ihre durch viele Schlachten gezeichneten Schwerter und Schilde und beginnt die blau-schwarze Kriegsbemalung in den wettergegerbten Gesichtern zu verwischen. Sie lauschen angespannt und bald gibt es keinen Zweifel mehr: Das dröhnende Stampfen wird deutlicher lauter. Das feindliche Heer kann nicht mehr weit entfernt sein. mehr... [Fotos]
Das sind die Herren Studenten
– Studententippel 2006
Lange war sie geplant und viel ward drüber gesprochen; die Studenten und älteren Schüler unter uns wollten zusammen für ein Wochenende auf Fahrt gehen. mehr... [Fotos]
Julische Alpen und blaue Adria – Slowenien 2006
Schon von den ersten Sonnenstrahlen, die durch das löchrige Dach der
Almhütte fielen, wurde ich geweckt. Auch die anderen wurden bald
wach und krochen aus ihren Schlafsäcken. mehr... [Fotos]
Grüss mir die Heimat, Grüss mir mein Rhönerland – Wintertippel
Weihnachten wart mal wieder vorbei, die Bäuche rund und saftig gefüllt von Mutters Kochkünsten und die Staufenberger Schar zog hinaus zum Wintertippel zwischen den Jahren. Die Rhön war das Ziel und nach kurzer Reise fanden wir uns wieder im schönen, eiskalten Gersfeld. Die Sonne schien durch das gleißende Blau des Dezemberhimmels und wir tippelten los. mehr... [Fotos]

3. Beräunertreffen – Burg Ludwigstein 2007
Gar nicht abgebrüht, sondern eher mit gesundem Lampenfieber sah ich unserem ersten Auftritt zu zweit entgegen. Zwei Lieder aus Felix Feder sollten erstmal vor Publikum das Licht der Welt erblicken. In der großen Gruppe, im Chor, fällt der Einzelne nicht auf, kann sich in der Masse verstecken. Bei zwei Mann hört man jeden Fehler. mehr...

5. Bardentreffen – Freusburg 2007
Da es kein Singewettstreit war, sondern ein Treffen, gab es keine Platzierung am Ende, doch als Preis eine zünftige Singerunde im Ritterkeller. Das gemeinsame Singen mit den "Alten" war dabei eine absolute Bereicherung. Da kommt man aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten und ist unter gänzlich anderen Bedingungen aufgewachsen, doch hat mit dem bündischen Liedgut sofort eine gemeinsame Sprache. Welch ein Glück für uns alle, dass wir sie sprechen können. mehr...
Sturmgesellen zu Gast in Rumänien – Sommerfahrt 2008
Auf einmal tauchten neben ihm drei Gestalten auf mit Lederhose, Halstüchern, komischen Rucksäcken und Gitarren. Sie sprachen ihn auf Deutsch an, aber er beherrschte nur die zum Autokauf wichtigen Vokabeln wie Kraftfahrzeugschein, Versicherung, oder Vergaser. Im Laufe des Hand-Fuß-Englisch-Gesprächs verstand er aber was die drei von ihm wollten. Sie wollten mitfahren, bis Rumänien...verrückt. mehr... [Fotos]
In den Weiten Nordamerikas – Sommerfahrt 2008
Unsere Augen versuchen die Ferne zu erfassen – angestrengt suchend bemühen sie sich zu finden, was Ohren und Ahnung warnend flüstern. Aber erst langsam erschließt sich uns unsere Lage und bei ihrem Verstehen ist es zu spät, hat sich der Lauf der Situation verselbständigt und die uns gehörende, bestimmende Rolle in unserem Handeln in die eines Komparsen verwandelt. mehr... [Fotos]
Sonne du bist schuld daran – Sommerfahrt 2009
Und er hatte doch Recht. Obwohl es schon den ganzen letzten Tag geregnet hatte, war die Hoffnung noch nicht gestorben, als ich aus den noch unverglasten Fenstern des Rohbaus in Aydir schaute. Aber er hatte Recht behalten, der Wetterbericht: Starkregen den ganzen Tag. Heute sollte es doch losgehen durch die Bergwelt des Pontischen Gebirges in der Nordost Türkei. Trotz der Wassermassen, die uns von oben entgegen stürzten, marschierten wir los, was sollte man schon in einem verregneten Bergdorf anfangen? mehr... [Fotos]
Mit zwei Tassen Müsli durch den Dschungel – Sommerfahrt 2009
Von der Sonne geblendet und von dem warmen Wind Italiens umweht wurde ich schließlich, am Strand von Scalea liegend, geweckt. Ich blieb noch etwas liegen und ließ mir die letzten zwei Tage noch einmal durch den Kopf gehen. Es ist schon verrückt vor ca. 40 Stunden standen wir noch in Staufenberg, um uns auf den Weg nach Frankfurt Hahn zu machen, um dann von dort einen Flieger nach Rom zu nehmen. mehr... [Fotos]
Über die bereits online verfügbaren Fahrtenberichte hinaus könnt Ihr vieles auch in unserer Bundesschrift Der Leiermann nachlesen.
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