Zum Geleit
Nun öffnet der Leiermann ein zweites Mal seinen Liederschatz und holt allerlei Kostbarkeiten hervor. Es sind neue Weisen aus dem Weinbacher Wandervogel, die Beachtung finden wollen, es sind alte Volks- und Renaissancelieder, die nicht in Vergessenheit geraten wollen, es sind Lieder aus den Ländern unserer Fahrten, die hier heimisch werden wollen und es sind Lieder von Fernweh und Fahrt, die wollen, daß jeder die in ihnen wohnende Sehsucht "Fuß vor Fuß" selber erlebt!
Horridoh! Felix Im April 2009
Auszug aus dem Inhalt: Ademas (Ruptura) - Am Brunnen vor dem Tore - Am Ural, da bin ich geboren - Aprite le porte - Barba-Janni - Bin ein fahrender Gesell - Der Abend naht und die Herbstluft weht - Der Mai ist gekommen - Der Winter ist vergangen - Die bange Nacht - Die Raben fliegen durch das Land - Die Trommel schlägt und schmettert - Die Welt ist fabelbunt und weit - Du, mein guter Fahrtgesell - Durch fremde Länder fahren wir - Es geht wohl zu der Sommerzeit - Es ist ein Schnitter - Es jagen die Wellen (Nach Mitternacht stehen die Masten) - Es naht ein Lindwurm durch den Tann - Es sprach einmal ein Gasanstaltsdirektor - Ev schist ta Lau rak (Son ar chistr) - Felsenstrand und grüne Hügel - Frau Wirtin (Die Rheinischen Dragoner) - Genug gewandert - Gefährten der Berge (Sturmgesellen) - Glück auf, glück auf! - Guck, der Krebs kommt angelaufen (Der Krebs) - Heute kam ein Brieflein an (Hochzeit von Nowostan) - Hoch auf dem gelben Wagen - Ich bin ein alter Fahrensmann - Ich sing ein lustig Liedel - Im Krug zum grünen Kranze - Im Picadilly brennt noch Licht - Im schönsten Wiesengrunde - In das Dorf - In einem kühlen Grunde - In Hamburg stand ich einst am Kai - Ine megalos o jalos (O kaimos) - Ist auch das Segel arg geflickt - Ja am heilgen Katherina - Kameraden, jagt die Pferde - Komm mit mein Schatz (Kreuzberglied) - Komm, Trost der Welt - Kommst Du einst nach Hamburg - La bella Romanina - Läute, Hufschlag, hell im Stein (Ausritt) - Meine alten Stiefel - Mi Sarie Marais - Nach Süden nun sich lenken - Nie eam leawe (Maisaft) - Nun wollen wir uns wenden ins Lauenburger Land - Pente pente dheka - Qui veut chasser une migraine (Chanson à boire) - Samiotissa - Schwer mit den Schätzen des Orients beladen - Steinige Pfade des Pilion empor - Stin apa (I Gorgona) - Tschui, so jagt der kalte Wind - Tsen Brider - Über n Garten, durch die Lüfte (Frühlingsnacht) - Unser liebe Fraue - Von Finnland geht die Reise (Vorwärts, Australia) - Wandervogel will ich sein - Was treibt mich (Ruhlos) - Wenn wir marschieren - Wir alten Söldner - Wir lieben die Stürme - Wir saßen in Johnnys Spelunke - Zu Pferde! Sonst kommt uns der Morgen zuvor
Fuß vor Fuß,
Meter für Meter, Kurve um Kurve erschließt sich der Weg.
Weg, der seinen Streiter durch Land, Geschichten, Menschsein führt,
ihn Ausharren, Verstehen, Erfreuen lehrt.
Selten mag der Hoffnung Wahrheit begegnen, dem Mut Gelingen folgen,
dem Begehren Nachkommen gut tun.
So beginnt aufzuwiegen, was in der Heimat keine Waage fände.
Schönheit deckt Hunger, Herzlichkeit kommt Mißmut bei,
Neugier überwindet Müdigkeit.
Und dann da, ein Moment, noch einer und viele mehr, die ohne zu ahnen Balsam sind,
deren Wirken man erst erfährt, wenn sie in der Ferne liegen.
Am Ende die Erkenntnis: Fahrt das ist
die Freiheit am Straßenrand, die Freundschaft in der Not, das Leben in der Hand.
Fernweh ihr Beweggrund, Prüfung ihr Alltag, tiefe Erinnerung ihr Nachhall.
Euro, Orden der Sturmgesellen im WWV
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