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Unser Bund – ein Überblick |
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Gedanken zu unserem Bund...
Lagerleben zu Pfingsten
Ein Bund wird, je größer er ist und je länger er lebt, unterschiedlich gesehen und gelebt. Denn ein Bund verkörpert stets dieses: die Erlebnisse und Empfindungen seiner einzelnen Mitglieder. Wo sich solche Erlebnisse oder Empfindungen paaren, wo sie einen Gleichklang erfahren, da entstehen die tragenden und verbindenden Elemente eines Bundes. Nennt sie Freundschaft oder nennt sie Kameradschaft. Es sind jedenfalls Elemente, die stets neu gewonnen werden müssen. Sie sind empfindlich, veränderlich und häufig zeitlich begrenzt. Veränderung und Erneuerung, fortlaufend aus sich selbst, sind daher genauso Kennzeichen eines Bundes, wie Zusammenhalt und Beständigkeit.
... und seiner Identität als Wandervogelbund.
Ausgangspunkt der Identität unseres Bundes ist der Wandervogel als Ursprung und Wesen der historischen Jugendbewegung. Für unsere heutige Zeit ergibt sich daraus die Bewahrung und Betonung von Werten, die, allgemein gesagt, auf das "Wahre, Schöne und Gute" zielen. Gelebt in einer Gemeinschaft, in dem Jugendliche und deren Erlebnisse im Vordergrund stehen. Wichtig ist uns die Persönlichkeit der einzelnen Mitglieder, sowie deren Bereitschaft, sich in eine Gemeinschaft einzufinden. So entsteht ein Gefühl für Verbindlichkeit, Aufrichtigkeit, Hilfsbereitschaft und das Respektieren anderer Wünsche und Meinungen. – Werte, denen wir eine hohe Bedeutung beimessen.
Der Weinbacher Wandervogel sieht sich in der Tradition des historischen Wandervogels und hat keine politische oder religiöse Ausrichtung. Frei und nur uns selbst verpflichtet und vollkommen unabhängig von öffentlichen Zuschüssen, können wir – im Sinne der ursprünglichen Wandervogelidee – unsere eigenen Ideen und Wünsche einer jugendlichen Gemeinschaft verwirklichen.
Segeln auf der "Falado"
Unsere Jungengruppen...
Im Vordergrund steht die selbständige Gestaltung des Gruppenlebens in den Jungengruppen. In unserem Jungenbund gibt es verschiedene Gruppen, die sogenannten Horten. In den Horten treffen sich 5-8 Jungen zum wöchentlichen
Heimabend. Hier können Pläne geschmiedet werden für die nächsten Fahrten, kann
gespielt, gewerkt, gelesen, diskutiert, musiziert werden. Geführt werden die Horten
von geeigneten Älteren ab 16 Jahren. Mehrere Horten, auch ältere Einzelmitglieder,
bilden die Gemeinschaft eines Ordens. Unsere Orden finden sich nicht nach Wohnort
zusammen, sondern nach Gesichtspunkten wie Sympathie und Übereinstimmung bei
der Gestaltung des Gruppenlebens. Das Gruppenleben in den Horten und Orden
wird von den beteiligten Jungen selbst gestaltet, ob beim Erlernen des
Gitarrenspiels, dem Bauen von Rüstungen und Schwertern für ein großes Ritterlager,
dem Einüben und Aufführen von Laienstücken oder auf Fahrt.
• Orden der Löwenritter
• Orden der Sturmgesellen
...und die Älteren.
Zusätzlich zu den Jungengruppen finden sich auch die Älteren unseres Bundes zusammen
– ob dem Gruppenleben entwachsen aber noch aktiv, in oder außerhalb
eines Ordens, ob bei Bundeswehr bzw. Zivildienst oder in fernem Studienort oder ob
bereits verheiratet und in Verantwortung der Familie. Der Übergang mag fließend
sein und die zeitlichen Möglichkeiten des einzelnen zunehmend beschränkt, dennoch
bietet der Älterenkreis Raum für eigenes Erleben und Gestalten. Ebenso soll er den
Gruppenbetrieb nach Möglichkeit tatkräftig unterstützen.
• Orden der Raubfischer
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